Eine Betrachtung über die Vergänglichkeit der Zeit
Die Zeit ist der einzige Dieb, den niemand je beim Stehlen erwischt. Sie nimmt lautlos – eine Kindheitserinnerung hier, ein Gesicht dort – und hinterlässt nur das dumpfe Gefühl, dass etwas war. Philosophen stritten Jahrhunderte über ihr Wesen, Uhrmacher versuchten sie zu bändigen, und Dichter rangen ihr Worte ab. Doch am Ende steht jeder Mensch gleich ratlos vor derselben Frage: Wie hält man einen Augenblick fest, während die Zeit unerbittlich weiterläuft? Dieses Gedicht ist ein Versuch.